Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule verlief ohne Zwischenfälle

Donnerstag, 11. Januar 2018
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Die Gerichtsvollzieherin hat heute Früh den Räumungstitel zur ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule vollstreckt. Bewohner wurden dort nicht angetroffen. Der Besitz wurde aufgegeben. Aufgrund der Vielzahl der noch vorgefundenen Gegenstände sowie Sperrmüll erfolgt die Beräumung im Nachgang.

Im Juli 2017 hatte das Berliner Landgericht der Räumungsklage des Bezirksamtes stattgegeben. Das Gericht erkannte kein dauerhaftes Wohnrecht der Beklagten in der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule an. Die Räumung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Die Bewohner waren bereits vorab ausgezogen.
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat allen verbleibenden Bewohnern alternative Unterkünfte angeboten. Einige nehmen das Angebot in Anspruch, manche organisierten sich selbst andere Unterkünfte.

„Für die Bewohner der Gerhart-Hauptmann-Schule ist auch über ihren Auszug hinaus gesorgt. Niemand von ihnen muss auf der Straße leben. Als Bezirksamt freuen wir uns über den friedlichen Ablauf am heutigen Tag. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Senatsverwaltung für Inneres und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales für die gute Zusammenarbeit bedanken. Auch die Unterstützer*innen der Geflüchteten im Gebäude haben über die Jahre mit ihrer Betreuung wichtige Arbeit geleistet, für die wir uns bedanken wollen. Nun können die konkreten Planungen für die Nachnutzung als Flüchtlingszentrum beginnen.“, sagt Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann.