Friesenstraße: Asphalt statt Kopfsteinpflaster

Dienstag, 16. Januar 2018
Pressemitteilung von: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Die Anwohnerinnen und Anwohner der Kreuzberger Friesenstraße können aufatmen. Der Verkehr vor ihren Häusern wird künftig leiser sein. Ab März wird die Straße planmäßig erneuert. Die Neugestaltung der Fahrbahn dient der Minderung der Lärmbelästigung. Um einen kontinuierlichen Baufortschritt zu gewährleisten, beginnen die Bauarbeiten voraussichtlich zum Ende der Frostperiode im März dieses Jahres. Die Bauzeit wird rund zwölf Monate betragen.

Bezirksstadtrat Florian Schmidt erklärt: „Mit der Fertigstellung der Friesenstraße wird ein wichtiger Baustein des Verkehrskonzeptes für den Bergmannkiez umgesetzt. Ein Schwerpunkt des Bezirksamtes ist es, in den Kiezen gemeinsam mit den Nachbarschaften Verkehrskonzepte zu entwickeln. Neben dem Bergmannkiez werden derzeit in der Luisenstadt, dem Wrangelkiez und dem Samariterkiez im Dialog mit den Anwohner*innen integrierte Verkehrskonzepte entwickelt.“
Im ersten Schritt werden die Berliner Wasserbetriebe Arbeiten am Rohr- und Kanalnetz durchführen. Anschließend wird die Fahrbahn der Friesenstraße in Asphalt-Bauweise wiederhergestellt. Dabei werden die Parkstreifen mit den bisherigen Kopfsteinen der Friesenstraße gestaltet.

Während der gesamten Bauzeit wird die Verkehrsführung der Friesenstraße als Einbahnstraße in südlicher Richtung (Richtung Tempelhofer Feld) befahrbar sein. In jeweils sechsmonatigen Bauabschnitten wird erst die westliche und anschließend die östliche Straßenhälfte auf der kompletten Länge saniert.
Durch die Einbahnstraßenregelung während der gesamten Bauzeit wird der Busverkehr der Linie 248 der BVG in Richtung Norden über Columbiadamm, Mehringdamm, Bergmannstraße umgeleitet. Es entfallen in dieser Richtung die Haltestellen Ecke Friesenstraße/Columbiadamm sowie Jüterboger Straße. Für Anlieger*innen und Lieferverkehr werden die Grundstückszufahrten während der Bauzeit aufrechterhalten. Fußgänger*innenquerungen werden mittels Provisorien ermöglicht.

Diese Baumaßnahme wird mit Mitteln der Europäischen Union und dem Land Berlin im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert.
Die Pläne zur Verkehrsführung während der Baumaßnahme können Sie im Stadtteilbüro in der Bergmannstraße 14 oder im Internet unter www.stadtteilausschuss-kreuzberg.de einsehen.